Freitag, 22. Februar 2013

Maspalomas und die Südküste

der zweite Ausflug mit Gerd und Renate führt uns bei noch trüberem Wetter im Norden folgerichtig an die Südküste wo die Sonne praktisch immer scheint. Die hohen Bergen im Inneren der Insel halten die Wolken zurück. Fährt man nach Süden wechselt das Wetter auf wenigen hundert Metern von trüb auf permanent sonnig. Ganz erstaunlich. Und auch ganz schön einträglich für die Insel denn der Tourismus floriert hier im Süden das ganze Jahr über. Allerdings ist es da derart trocken dass man ausser Touristen ohnehin nichts verarbeiten könnte. Es folgt nach diesem Ausflug noch ein gemeinsames Nachtessen und dann rauschen Gerd und Renate auch schon wieder in ihre bayerische Welt um mit Nebel, Schnee, Regen, Eis und Büro zu kämpfen.
Gerd_in_der_Wüste
Gerd führt uns sicher durch Sand-, Beton-, Fress- und Verkehrswüsten
Dünen_von_Maspalomas
die Dünen von Maspalomas
Bettenburgen
und die Bettenburgen der Südküste
Blick_von_der_Passtrasse
das Innere der Insel ist wild zerklüftet und auch bei Radfahrern sehr
beliebt. Die radeln hier die Passtrassen hoch als wäre es eben.
die_Wetterscheide
hier ist die Wetterscheide

Gerd und Renate

kamen auf Anfang Februar für eine Woche nach Gran Canaria um etwas Sonne zu tanken und der Unbilden des nördlichen Wetters zu entfliehen. Die beiden hatten ein Auto und so machten wir Ausflüge. Der erste Ausflug führte über den Norden zu einer Kaktusfarm. Leider war das Wetter vornehmlich trüb.
Gerd_und_Renate
Renate und Gerd. Sie nahmen mich im Auto mit,
versorgten mit Speis und Trank und brachten mich
wieder nach Las Palmas zurück: Danke sage ich da!
Saharastaub
das ist nicht etwa Nebel, sondern Staub
der aus der Sahara herangeweht wurde.
Wohnraum_Guanchem
die Guanchem bauten Rundhäuser aus Stein oder wohnten
in Grotten. Das hier ist das Fernsehzimmer mit dem Fauteuil, den
Bierkrügen und der Nüsslischale. Der Fernseher ist gerade beim
Bildhauer um einen neuen Film einhauen zu lassen.
Kaktus_Kaktus
ein Bild aus der Kaktusfarm
Stausee
in den hohen Bergen Gran Canarias hat es etlicheTalsperren. Hier wird
Wasser für die Bewässerung der Kulturen gestaut. Es scheint schon sehr
lange nicht mehr richtig geregnet zu haben. Die Seen sind praktisch leer.

Revision der Lofrans Royal Handankerwinsch

“königlich” an dieser Winsch ist allenfalls der Preis. O-Ring Dichtungen an den Lagernschalen fehlen und die Kunststoff-Lagerschalen scheinen aus PVC zu sein. Die Wellen sind aus  gedrehtem ALU, eine zentrale Schmiermöglichkeit fehlt und so frisst alles spätestens nach 2 Saisons intensivem Gebrauchs an und setzt die Winsch ausser Betrieb. Man muss sie dann auseinandernehmen, wieder gängig (die Lagerschalen etwas  ausschleifen) machen und neu gefettet wieder zusammenbauen. Ich habe dazu nun ein rotes “Lithium Komplex” Fett verwendet. Von den Achsen der beiden Kegelräder habe ich das Gewinde abdrehen lassen und mir 2 Lagerbüchsen aus Telflon dazu machen lassen. Die Flanschen liess ich 2 mm breit drehen. Man schleift dann die Flanschen ab bis die Winsch im zusammengebauten Zustand rund dreht. Das Antriebspouli lässt sich mit einen Rohr oder Rundstab aus Buntmetall und kräftigen Schlägen mit einem Kupfer- oder Bleihammer von der Hohlwelle runtertreiben. Der Segerring kann auch mit einer kleinen gekröpften Spitzzange abgenommen werden und die beiden Kunststoffscheiben gehen zu beiden Seiten des Segerrings. Den Zwischenraum mit Fett füllen da der Segerring nicht rostfrei ist. Dreht die Winsch im zusammengebauten Zustand in die falsche Richtung müssen die beiden bronzenen Klinkenräder umgedreht werden. Für die Senkkopfschrauben am Gehäusedeckel verwendet man am besten Tefcon als Korrosionschutzmittel. Die Winsch sollte jährlich auseinandergenommen und neu gefettet werden.
Ankerwinsch_Teile
die zerlegte Winsch. Rechts oben die beiden bronzenen
 Klinkenräder
Bolzen_und_Lagerbüchsen
die beiden abgedrehten Bolzen und die Teflonbüchsen in den kleinen
Kegelrädern
Lofrans_Royal_Handankerwinsch
die fertig montierte Winsch. Rechts die gekröpfte kleine Spitzzange

Donnerstag, 21. Februar 2013

Gran Canaria : auf dem Altavista

Zeit mal wieder einen Beitrag zu machen, bevor meine paar LeserInnen denken ich hätte nun wohl doch das Zeitliche gesegnet. Habe ich nicht. Am 6. Januar, dem hiesigen Bescherungstag, machten Ariane, Frank und ich einen Ausflug auf den Altavista. Man latscht da vom Parkplatz aus in ca. 3/1/2 Stunden zu Fuss über Stock und Stein hin und wieder zurück.
Blick_nach_Palmas
unterwegs auf Gran Canaria Richtung Südwesten. Hier ein Blick
nach Las Palmas
gebirgiges_Innenland
das Innere der Insel ist sehr gebirgig. Am Fuss des Berges in der Mitte
haben die Spanier die Ureinwohner der Insel, die Guanchem,
 zusammengetrieben und ermordet.
Arinae_und_Frank
Frank und Ariane auf dem Altavista. Man muss das Lächeln der beiden
als tapfer bezeichnen. Auf dem Gipfel schwirren widerliche kleine Fliegen
 herum die sich auf  alle und alles absetzen. Sie leben von den Resten und
dem Unrat den Menschen  an solchen Orten zu hinterlassen pflegen.
der_Teide
Hoch über dem Dunst und den Wolken im Westen thront ein alter
Bekannter: der Teide