Donnerstag, 13. Dezember 2018

ich bin auf bonaire

es ist kaum zu glauben aber ich bin nun tatsächlich wieder unterwegs.  bonaire war mein erstes ziel nach all der schufterei auf der werft.  das dingi leckt und der steuerbordmotor ist ausgefallen.  eletronik (canbus interface) defekt.  zum glück habe ich all die teile von den alten motoren behalten.  mal sehen wie die garantie von volvo gehandhabt wird.  bonaire hat vor ein paar jahren ein kreuzfahrtdock erhalten und verändert sich nun rasant.  es hat viele baustellen und wo früher im städtchen bäume standen stehen heute neue verkaufsflächen.  noch ist es gemütlich und freundlich hier.  die einheimischen sprechen einen mix aus spanisch und holländisch und das meer ist hier tatsächlich glasklar.

hier noch eine bildauswahl von den werftarbeiten


motorteile_1
abgeschraubte motorteile
motorteile_2
noch mehr davon
motor_rest
diesen klotz lasse ich aber zurück
motorteile verpackt
alles wird gereinigt, rostgeschützt, beschriftet und verpackt
winschkonsole
in der der konsole der ankerwinsch ist das holz verrottet
konsole ist weg
alles ist nun bis aufs gesunde material weggeschnitten
und den boden habe ich auch noch verstärkt
neue konsole einpassen
die neue konsole wird eingepasst
konsole fertig eingebaut
alles fertig eingebaut, gestrichen und eingeräumt
der neue motor
einer der beiden neuen motoren, links die neuen lithium-eisen-
phosphat batterien auf dem ebenfalls neuen tablar
unterwegs nach bonaire
abendessen im kockpit unterwegs nach bonaire bei 4 - 7kn fahrt
unter spi.  stelle das essen mal auf einem mono so hin :-)




Sonntag, 1. April 2018

ein lebenszeichen

ich bin nun schon bald ein jahr hier in chaguaramas und bastle am boot rum.  einen monat verbrachte ich in europa wo ich freunde und familie besuchte.  seither weiss  wieder wie sich kaltes wetter anfühlt.  hier in chag habe die meiste zeit mit osmosereparaturen verbracht. fast 6 monate um genau zu sein. eine menge elender arbeit und meistens über kopf.  wenigstens waren die materialkosten nicht hoch.  blasen mit dem “dremel” aufschleifen, reinigen, mit epoxy verfüllen, zurückschleifen, mit gelcoat füllen, nasschleifen bis 1000er papier und das 2 bis 3 mal bis es einigermassen gut aussah.  ungefähr im august sollte die reise richtung westen weitergehen

boden in arbeit
unterboden in arbeit

boden nach behandlung
fertig bis aufs polieren

osmose in arbeit
beim verfüllen und schleifen, die fenster habe ich ebenfallls
weggenommen da sie leckten und mit dem falschen kleber
aufgeklebt waren.  dieser war nicht uv-beständig und machte
schwarze striemen wenn wasser den rumpf runter lief.