Samstag, 30. April 2011

St. Vincent und Grenadines: Union Island und die Tobago Cays

faulenzen, baden, schnorcheln (ich halte nur die Kamera ins Wasser) und “internetteln” sind das Programm auf Union Island und den Tobago Cays. Gabi und Horst stossen auch wieder dazu und helfen beim Baden und beim Essen. Ich hatte auf dem Weg von Union Island zu den Tobago Cays einen 80 cm langen Barrakuda erwischt und Aline macht uns daraus ein feines Nachtessen.
Union_Island_Marktstand
Marktstand auf Union Island
Union_Island_Aline_und_Yves
Aline und Yves erledigen Computerpost
Tobag_Cays
in den Tobago Cays
Tobago_Cays_Korallen
Korallen und ein paar Fischchen in den Tobago Cays
Gummiboot_Santa_Maria
ein Spassvogel hat sein Gummiboot zur Santa Maria umgebaut
Union_Island_Green_Island
mein Ankerplatz auf Union Island
Union_Island_Vollmond
wo es am Tag schön ist da ist es auch nachts schön. Vollmond auf
Union Island. Im Hintergrund ist Petite St. Vincent zu sehen.

Montag, 25. April 2011

St. Vincent & Grenadines: Mayreau

Yoyo und Mahi-Mahi segeln gemeinsam nach Mayreau. In der Salt Whistle Bay gehen wir vor Anker und erwandern uns danach das hübsche Inselchen.
Saltwhistlebay
die Salt Whistle Bay
Landzunge_saltwhistlebay
links der Atlantik, rechts die karibische See
dazwischen: ein kleine Landzunge
Aline_Yves_Mayreau
Aline und Yves auf Mayreau
Strandabschnitt_Saltwhistlebay
Ausschnitt einer Strandansicht in der Salt Whistle Bay
Blick_in_die_Kirche
Blick in die kleine Kirche auf Mayreau
Friedhof_mit_Seeblick
da liegt man doch schön. Friedhofgärtner sind die Schafe
Blick_nach_Tobago_Cyas
Blick von der Kirche nach Osten links im Bild sind die Tobago Cays
Blick_nach_Süden
der Blick nach Süden zeigt Union Island

Samstag, 16. April 2011

St. Vincent & Grenadines: La Soufrière

wir sind mit dem Minibus an der Ostküste von St. Vincent Richtung Norden unterwegs. Und das mit dem hier üblichen Tempo. Zwar fährt uns heute nicht Fatman aber sein drahtiger Kollege will ums verrecken den Streckenrekord brechen. La Soufrière, der höchste Vulkan der Insel ist unser Ziel. Dazu sind wir zu einer Zeit aufgestanden zur der selbst Hunde noch über ihre eigenen Füsse stolpern. Mit der frühen Fähre  rauschten wir nach Kingstown um Dwight zu treffen den wir für den Tag zu einem vernünftigen Preis als Führer verpflichtet hatten. Es wird wenig geredet im Bus aber viel gehofft, vielleicht insgeheim sogar ein bisschen gebetet. Wie wir zum Abzweiger kommen, an dem wir den Bus wechseln müssen sehen wir diesen gerade noch abfahren. Unser Fahrer gibt noch einmal alles, überholt, setzt sich vor den anderen Bus und bremst ihn aus. Wir können direkt umsteigen. Dwight kommt bald mit dem neuen Beifahrer ins Gespräch. Nach 10 Minuten ist ausgemacht dass der Bus uns gleich für den ganzen Tag zur Verfügung steht, dass wir bei der Schwester des Beifahrers gegen ein Entgelt zu Mittag essen können und danach im “Salt Water Pond” baden gehen. Zudem kommt der Beifahrer als zusätzlicher Führer mit. Unsere beiden Führer feiern die treffliche Fügung mit einem schönen Joint und die ganze Bande stapft alsbald schnaufend und vor allem schwitzend auf den Soufrière. Der Rundblick auf dem Vulkan ist phänomenal, das Essen bei der Schwester vorzüglich, der Salt Water Pond eine Wohltat und mit nur wenig rasen erreichen wir die letzte Fähre gerade noch.
Blick_über_den_Dschungel
Blick über den Dschungel
Urwaldfenster
Blick aus dem Dschungel
Farnbäume
oberhalb des Dschungels wachsen nur noch Farnbäume
Soufrière_Krater
Blick in den Nebenkrater vom Soufrière. Der Soufrière brach 1979
 zum letzten Mal aus. Zurzeit sei er friedlich, heisst es.
Soufrière_Pfropfen
der Krater mit dem verschliessenden Pfropfen. Dwight meint dieser
 würde jedes Jahr ein wenig höher
Soufrière_Blick_nach_Osten
Blick vom 1000m hohen Vulkan nach Osten Richtung Atlantik
Bachbett
man sollte den Aufstieg bei einigernassen trockenen Wetter machen.
Dieser Wasserlauf wird bei starkem Regen unpassierbar
Bananenplantage
Bananenplantagen sind arbeitsintensiv
Gartenanbau
der Garten unserer Gastgeberin
Salt_Water_Pond
der Salt Water Pond mit einer Kulisse wie im Theater
Dörfchen_an_der_Ostküste
ein Dörfchen an der Ostküste von St. Vincent

Freitag, 15. April 2011

St. Vincent & Grenadines: Kingstown

Mit der Fähre fahren wir von der Bequia nach Kingstown auf St. Vincent um uns die Hauptstadt anzusehen. Die ganze Stadt ist ein einziger Marktplatz und es geht dementsprechend marktschreierisch zu und her. Menschen überall, Improvisation überall, ein einziges Gewusel. Alles wirkt bunt und archaisch. Wir besuchen den botanischen Garten. Der Eintritt ist frei aber wir können den Führern die sich uns aufdrängen wollen nur mit Mühe entgehen. Sie erwarten einen Kreuzfahrer und meinen wir seien die Vorhut der “Jungen”. Später sehen wir die “Älteren” und dürfen uns tatsächlich jung fühlen, auch wenn das halbe Jahrhundert schon voll ist. Wir gehen essen, schlendern durch die Stadt und werden von Dwight, einem Touristenführer angesprochen. Gabi verwickelt ihn in ein Gespräch und bald darauf fahren wir mit “Fatmans” Minibus hoch über die Stadt hinaus. Dwight will uns die Stadt vom besten Aussichtspunkt aus zeigen. Er ruft den Besitzer des Grundstücks an und fragt um Erlaubnis, denn der Aussichtspunkt befindet sich auf Privatland das man nicht einfach betreten darf. Wie überall ist auch hier die Welt aufgeteilt. Über verschlungen Pfade geht auf abschüssigem Gelände durch Wald und Wiesen zu der kleinen Felskanzel hoch über der Stadt. Die Aussicht war die Mühen wirklich wert. Die Rückreise erfolgt wieder in “Fatmans” rasendem Minibus, ein 12 Plätzer, in den aber mit etwas gutem Willen auch 20 Leute reingehen, wie einen Zählung ergibt. Mit halsbrecherischem Tempo gehts die steilen Strassen runter. Ein Minibus kommt entgegen, Fatman bremst und hält auf Höhe des Entgegekommers. Der Fahrer vom anderen Bus reicht ihm ein Bier rüber. Fatman legt den Kopf in den Nacken, lässt sich das Bier in den Rachen laufen, gibt die leere Flasche zurück, nickt und weiter gehts mit dem Gaspedal am Anschlag. Wir kommen trotzdem heil an.
Kingstown_von_fähre
Blick auf Kingstown von der Fähre aus
Kingstown_Marktszene_1
Marktstände überall
Markt_unter_Arkaden
auch unter Arkaden
Kingstown_Marktszene_2
Gemüse und Früchte sind hier erschwinglich. Bequia ist derart
teuer dass es sich lohnt mit der Fähre nach Kingstown zum Einkaufen
zu fahren
Kingstown_im_Park
im botanischen Garten, den man getrost auch einfach "Park" bezeichnen kann
Blume_im_Park
Blume an einer Schlingpflanze die einen Baum hochklettert
eidechse
ist immer auf der Hut: Eidechse an der Wand
Kingstown_Berghang
Kingstown zieht sich die Berghänge empor
Kingstown_die_Wandergruppe
die muntere Wandertruppe, von links: Victoria,  Dwight, Gabi, Horst,
Aline, verdeckt Christophe und ganz rechts Yves
über_Kingstown
Blick hinunter auf Kingstown
Kingstown_Bergbauern
das Land ist sehr fruchtbar aber auch sehr steil
Kingston_stozige_Hänge
die Äckerchen sind stotzig und die Arbeit ist eine Plackerei

Donnerstag, 7. April 2011

St. Vincent & Grenadines: Bequia

In der Admirality Bay auf Bequia treffe ich wieder auf Aline und Yves von der “Mahi-Mahi”. Ein paar Tage später stossen auch Gabi und Horst von der “Fair Isle” wieder dazu. Zusammen erwandern wir die hübsche, kleine Insel und besuchen im Westen die ehemalige Hippie Siedlung, die heute ein Hotel ohne Strom ist,  sowie im Osten die Meerschildkröten Auffangstation. Bequia ist eine ehemalige Walfängerinsel. Die Bewohner dürfen noch heute pro Jahr 4 Wale mit traditionellen Jagdmitteln für den Eigenbedarf  fangen. Es gibt aber bald niemanden mehr der das gefährliche Handwerk noch beherrscht.


Bequia_südküste
An der Südküste, ganz links auf dem kleinen
Inselchen ist noch knappdie Walfangstation sichtbar

Bequia_savanne
Wo das Land nicht dem Flughafen oder
den Bulldozern zum Opfergefallen ist gibts im Südwesten
sowas wie eine Savanne.


Bequia_hippie_tor
eine Hinterlassenschaft der Hippie Gemeinde ist dieser
Torbogen am Strand

Bequia_admirality_bay
die Admirality Bay von der Festung aus gesehen

Bequia_aline_et_yves
kommen aus dem schönen Wallis: Aline und Yves

Bequia_palmenwald
Nutzwald aus Kokospalmen

Bequia_bucht_mit_gabi
Gabi am Strand in einer Bucht

Bequia_windformen
der ewige Wind formt das Gewächs

Bequia_krabbe
macht Stielaugen; eine Krabbe am Strand

Bequia_turtlefarm_1
Aufzucht von Meerschildkröten

Bequia_turtlefarm_2
die Tiere werden ausgesetzt wenn sie gross genung
 geworden sind. In der Regel ist dies nach 4-5 Jahren soweit.